Das Volk








Als Sohn des jüngsten Bruders der alten Herrscherfamilie von Entenfang war er bis zu seinem 16. Lebensjahr als Page am Hofe von Hohengrund wo er lernte, die Götter und die Ehre über alles in der Welt zu schätzen.
Kurze Zeit später, unmittelbar vor dem ritterlichen Zweikampf um das Lehen Entenfang und die Hand der jungen Margarethe, in dem Thegenhardt seinen Onkel erschlug, nahm der alte Onkel ihn zum Knappen, dass er ihm für den Kampf zur Hand ginge.
Als Thegenhardt den alten Entenfang erschlug gewann er nicht nur ein kleines Lehen und eine hübsche junge Frau sondern auch einen treuen und ehrenhaften Knappen der ihn seither begleitet und unterstützt.

Er zeichnet sich vor allem durch seine Wissbegierde und seine Treue zu seinem Ritter sowie seinen Knappenbrüdern aus. Raginhald ist meist sehr fleißig und darauf bedacht, seinen Ritter gut dastehen zu lassen.
Man merkt jedoch, dass er es nicht gewohnt ist, sich in hochadeligen Kreisen zu bewegen und dass der Fokus seiner Ausbildung im Kampf liegt. Er wirkt daher zuweilen etwas unbeholfen wenn es um höhere Etikette und das hofieren von Damen geht.
Dafür ist Raginhald ein unerschrockener Kämpfer, der keine Herausforderung scheut und seinen Herrn schon aus so manchem Haufen herausgehauen hat. Man sagt ihm allerdings nach, dass er eigentlich lieber tanzt als zu kämpfen und daher durch besondere Härte im Training und im Kampf versucht, darüber hinwegzutäuschen.

Auf Grund seines bereits fortgeschrittenen Alters ist Raginhald als Schildknappe zu verstehen, der in der Schlacht auch auf eigene Faust operieren darf. Zuweilen führt er selbst einen Haufen Knechte in den Kampf.
Trotzdem ist seine Ausbildung noch längst nicht beendet, da einige Aspekte der ritterlichen Fähigkeiten schlichtweg bisher an ihm vorbei gingen.

Raginhalds größtes Problem auf dem Weg zum Ritterschlag ist das Fehlen eines möglichen Erbes seitdem Herr Thegenhardt mit Entenfang belehnt ist.