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Hallstedt
In Hallstedt herrscht allerorten Ruhe. Die kleine Baronie ruht in sich und nur die immer wieder aufbrechenden Fehden mit ehrgeizigen Eschwalder Adligen sind Anlass diese Ruhe zu unterbrechen. Doch die Baronie steht einig hinter ihrem Baron und wehrt gemeinsam diese Fehdeversuche ab.

Ruanon
Während Nikolaus Karwendt, der jüngste der drei Brüder, welche Anspruch auf das Erbe erheben, sowohl seinen Bruder Simon als auch den größten Teil der Adligen auf seine Seite gezogen hat, sitzt der älteste der drei Brüder doch auf der größten und ergiebigsten Silbermine der Nordmark und nutzt das daraus gewonnen Silber um sich Unterstützung zu kaufen, sowie Waffen und Soldaten zu sammeln und so die Wagschale im Kampf um die Baronie zu seinen Gunsten zu kippen.

Strietforst
Der Baron ist in den Norden seines Landes aufgebrochen, seine Truppen hinter sich. Sein Ziel ist das unbekannte Übel mit Stumpf und Stiel auszurotten welches den nördlichen Teil Strietforsts bedroht.

Torgar
Der Wiederaufbau schreitet voran. Es herrscht Ruhe in den Gebieten der Dahir, was auf den harten Verlust zurückzuführen ist welchen sie erlitten haben. Doch böse Stimme behaupten die Ruhe käme daher dass sie wieder ihre Kräfte sammeln und erneut zuschlagen wollen. Wie es auch ist, die Schwerter der Baronie bleiben geschliffen und niemand glaubt das die Rüstungen der Soldaten Zeit haben werden Rost anzusetzen.

Bruderfels
Von den vielen Schlachtzügen welche Danwyns Knechte auch in anderen Ländern ausfechten, vernimmt man merkwürdige Berichte. So soll die heilige Clara, einer der heiligen welche die Kirche der Brüder kennt und verehrt, auch außerhalb unseres Landes von anderen Religionen verehrt werden. Ob es stimmt ist noch nicht klar, doch viele der Knechte welche zurückkehren, spenden im Tempel der heiligen Clara in Bruderfels und die Anzahl an Betenden an den Schreinen der Heiligen nimmt zu.

Greuelmarsch

Die Neusiedler leben nun, unter ihrem höchsten Adligen, Bors von der Greuel, östlich der Greuel, den großzügig wurde ihnen dieses Gebiet, zuvor nur spärlich besiedelt vom Baron zuerkannt auf dass sie es urbar und sich zu eigen machen sollen.
Doch das Land dort liegt brach, ist zumeist moorig und aus dem Osten droht, wenn auch unsichtbar die Bedrohung eines Feindes der bereits mit unserem südlichen Nachbarn Valariot im Kriege liegt und vielleicht zu uns seine gierigen Klauen ausstreckt.
Desweiteren verzeichnet das Gut Helterhof einen rasanten Aufstieg, handeln dort doch die Vertreter des Herrn von Hohengrund in seinem Namen und vermehrt legen Schiffe an dem kleinen Kai an, denn der Bau eines größeren schreitet nur langsam voran. Es gebricht an Holz welches wohl in Greuelfurt läge doch nicht verhandelt wird. Hat der Baron Angst vor Konkurrenz in der eigenen Baronie?


Ehre ist etwas Wunderbares, aber sie ist ein Mittel, kein Ziel. Ein Mann der ehrenvoll verhungert, hilft damit nicht seiner Familie und ein Ritter der sich ehrenvoll in sein Schwert stürzt rettet damit nicht das Reich


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Beitrag 28 Mär 2013, 00:03

Hohengrund
Die Rebellen sind gefangen oder in den Norden geflohen. Danwyn von Hohengrund beginnt die freigewordenen Lehen an seine treuesten Ritter zu vergeben und die Baron zu ordnen.
Doch noch finden sich viele Gefangene in den Zellen der Sieger. Während die eingezogenen Bauern zumeist damit rechnen können entweder auf ihre Höfe zurückzukehren oder auch in der Baronie Torgar ein neues Leben zu beginnen, werden sich die Waffenknechte der aufständischen Adligen wohl in den Steinbrüchen der Baronie wiederfinden, während für die gefangenen Adligen wohl bereits jetzt ein Platz mit guter Aussicht auf einem Spieß an der Mauer der Feste Hohengrund verwahrt wird

Eschwald
Das Eschwalder Kernland ist glücklich, hat man doch nun einen mächtigen Erben des Hauses gefunden der die Macht und das Ansehen der Baronie weiter mehren wird. Doch so mancheer Adlige an den Grenzen der Baronie beginnt zu murren. War man unter dem alten Baron zumeist eher sich selbst überlassen, fürchten viele nun die ordnende, in Stahl gekleidete Hand des Herrn von Hohengrund.


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Beitrag 03 Apr 2013, 19:50

Barag
Freude allerorten. Seit nunmehr drei Jahren ist zum ersten Mal wieder eine zwergische Handelskarawane aus Kharak Bar'Kor eingetroffen. Obwohl noch niemand weiß was die Zwerge zu handeln haben oder ob sie ein anderes Ansinnen verfolgen ist die ganze Stadt überglücklich bedeutet jeder Handel mit den einsiedlerischen Zwergen im Norden, doch enorme Gewinne für jeden der daran teilhat, angefangen von den reichen Händlerfamilien, bis zum einfachen Fuhrknecht.
In den Tavernen munkelt man von mächtigen zwergischen Waffen, je nachdem wen man fragt für oder gegen Danwyn von Hohengrund oder auch einen anderen Baron. Das abstruseste Gerücht munkelt davon dass die Zwerge Bier für einen große Hochzeit einkaufen wollen.

Greuelfurt
Im Delta der Lieht kommt es zu Überfällen.
Seit jeher schickt der Baron den Treidlern starken Schutz mit um die wertvollen Handelsgüter aus Übersee zu schützen, gegen Banditen und wilde Menschen aus den Sümpfen und noch schlimmere Kreaturen aus dem Süden. Doch zwei Schiffe im Verlauf des letzten Monats, scheint der schutz nicht genug gewesen zu sein. Eines drehte wieder ab und kehrte zurück auf hohe See zu einem sichereren Handelshafen, das zweite nahm den mühsamen Weg mit Rudern auf sich. Wer die Angreifer waren kann von der Schiffsbesatzung niemand sagen, geschah der angriff auf die Treidler und ihren Geleitschutz doch im schutze der Abenddämmerung. Nur die Geistesgegenwart rettete das Schiff, hatten sie ihre Riemen doch nicht eingeholt und konnten sich schnekll zur Flussmitte retten, bevor sie womöglich gar mit Haken an das Ufer hätten geziogen werden können. Die Besatzung berichtet außerdem von den verkohleten Überresten eines dritten Bootes dass sie am Ufer der Lieht sahen, wohl noch nicht alt.
Auch die Neusiedler jenseits der Greuel berichten von einem Überfall. Ein kleiner Treck Siedler der nach Osten unterwegs war, ist wohl fast vollständig niedergemacht worden, nur eine Frau und ihre beiden Kinder überlebten. Laut der Frau kam der Angriff aus Süden, in der Morgendämmerung, aus Richtung des großen Flusses, und sie überlebten nur da die Angreifer nicht beritten waren und ein tapferer Kämpe die Frau und ihre Kleinen auf ein Pferd hievte und es fortrieb, bevor er sich dem Feind stellte. Wer angegriffen hat wußte die Frau nicht, doch in ihrer Erinnerung spuken grausame Drachengesichter und wie Feuer lodernde Augen. Bors von der Greuel entsandte sofort Soldaten, doch noch sind diese nicht zurück.


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Beitrag 25 Apr 2013, 22:49

Der Handel in Greuelfurt ist erlahmt, denn Wikinger halten mit ihren Drachenbooten die Mündung der Lieht und kapern jedes Schiff welches versucht in der Nordmark Handel zu treiben. Auch die Siedlungsversuche am Nordufer der Lieht wurden aufgegeben, den Plünderer haben berweits viele Menschen verschleppt und die wenigen kleinen Gehöfte niedergebrannt und alles mitgenommen was von irgendeinem Wert war.

In den tavernen munkelt man, dass es den Nordmännern sogar bereits gelungen ist eine Siedlung am Südufer der Lieht zu gründen von wo aus sie noch größere Beutezüge ins Landesinnere der Nordmark planen.

Adligen aus allen Bereichen der Mark, besonders jene welche an der Lieht, der Greuel oder dem Stirnazsee herrschen, sind besorgt und bereits machen sich Waffenknechte auf um in den Sümpfen auf Wacht zu gehen und die Wikinger vom Festland zu vertreiben.


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Beitrag 25 Sep 2013, 16:58

Bruderfels blüht weiter

Und so gefällt es den Brüdern, Bruderfels selber mit ausreichend Vorräten an geistiger und profaner Nahrung zu versorgen. Die Bauern von Bruderfels werden dieses Jahr nicht hungern müssen. Ein reiches Erntedank soll daher gefeiert werden.


Früher Wintereinbruch im Norden.

Bereits jetzt fällt Schnee in den tiefer gelegenen Tälern des Risyngebirges, des Trafelis und auch im Ostwall. Die Bergbauern versuchen hektisch ihre Wintervorbereitungen zu beenden. Auf den Märkten der Gegend herrscht ein Überschuss an Pelzen, da die Jäger und Fallensteller aus den tiefen der Wälder bereits schon jetzt von ihren monatelangen Arbeiten zurück kehrten. Dagegen versuchen Bauern sich schnell noch mit dem Nötigsten einzudecken für einen langen Winter.
Durch den eher warmen und sonnigen Herbst war die Kohlernte in den tiefer liegenden Gebieten allerdings so erfolgreich, dass große Mengen zum Verkauf stehen.
Auch die Getreideernte war dieses Jahr reichlich. Mit einer Hungersnot ist daher nicht zu rechnen.


Streit am Hofe Hohengrunds

Gelehrte streiten seit Wochen um die richtige Interpretation einiger in den Gewölben Bruderfels´ gefundener Schriften. Herr Danwyn selbst hört gespannt zu, geht es doch um alte Reiseberichte vor 500 Jahren.

Westfeld
Der Handel durch die Sümpfe mit Valariot verstärkt sich weiter. Dies liegt auch daran, dass auf der Lieht der Schiffsverkehr nur noch eingeschränkt möglich ist.

Die Greuel
Herr Halmbart von Greuelfurt und Herr Bors von der Greuel zeigen sich entsetzt, dass auf der Lieht, direkt vor ihren Augen bei einem schändlichen Verbrechen der Piraterie ein Schiff besetzt mit Gläubigen und Mönchen durch abstoßende wilde Krieger aufgebracht wurde.
Zwar konnte durch einen kühnen Handstreich des Herrn Helmbrecht von Balderburg die Reliquie, die Herr Conrad von Freifels zu Wildvorst aus den Sreitlanden beim St. Clarafest erlangte, und ein Schatz wiedererobert werden. Auch das aufgelaufene Schiff konnte geborgen und nach Karpmer gebracht werden, Allerdings fehlen immer noch vier Mönche, deren Schicksal unklar ist. Hier muss etwas geschehen!

Eschwald
Es fand ein Überfall auf der großen Waldstraße nach Ruanon statt. Drei Wagen fuhren am frühen Tage von Rohde los, kamen aber am Abend nicht im nächsten Ort Freisicht an. Händler protestierten in Eschwald und Ruanon für sichere Wege.

Barak

Ein Dieb wurde gehängt, da er ein Faß Wein stahl, das für die üppig speisenden Kaufleute von Barak gedacht war


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Beitrag 14 Okt 2013, 10:28

Hohengrund

Der Baron bricht auf in den Süden. In den Burgen von Hohengrund bis Brandstedt macht man sich bereit den hohen Herrn zu empfangen, doch angeblich reist Danwyn von Hohengrund schnell und mit gerade einmal zwei Dutzend Mannen. Angeblich will er sich selbst der Gefahren für die Handelsroute nach Valariot annehmen, resien doch auch jetzt noch, immer wieder Exoditen aus dem Süden in die Nordmark. Diesen Männern und Frauen will er einen sicheren Weg gewährleisten. Böse Zungen munkeln allerdings es ginge ihm nur um die Waren- und Geldströme zwischen den beiden Ländern, braucht der Herr von Hohengrund doch jede Münze um seine große Armee zu versorgen und sich auf die drohende Kriegsgefahr an den märkischen Grenzen vorzubereiten.


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Beitrag 15 Nov 2013, 23:37

Es gehen Gerüchte um, ein Walfänger namens Seelöwe hätte in Greuelfurth angelegt. Die Mannschaft erzähle folgende Geschichte:

Mit zwei Schiffen sei man aufgebrochen und zunächst zu den Feuerinseln gefahren. Die Seelöwe wurde vom älteren Kapitän Delrik das andere von seinem jüngeren Bruder befehligt.
Von den Feuerinseln sei man dann nach Norden weit aufs Meer hinaus.
Fünf Tage sei man unterwegs gewesen, aber hätte keinen Wal gesehen. Doch eines Nachts war ein lautes Donnergrollen zu hören und rote Blitze durchzuckten den nördlichen Himmel die ganze Nacht. Am nächsten Morgen dann wäre am Horizont eine kleine schwarze Kuppe zu sehen.
Gemeinsam hätte man Kurs gesetzt, aber während der Kapitän des Seelöwen sich vorsichtig näherte, fuhr das andere Schiff mit vollen Segeln auf die schwarze Kuppe zu.

Mehrere Stunden später sah man einen gigantischen schwarzen Berg sich hinter der Kimm aus dem Wasser erhebend. Einer von den Brüdern gesandten Eingebung folgend drehte der Kapitän des Seelöwen bei. Aber das andere Schiff, oh je, es fuhr immer schneller auf den Berg zu und dann plötzlich zerfiel es und versank.
Mit Grausen bemerkte auch die Besatzung des Seelöwen, dass sie auf den schwarzen Berg zutrieben, obwohl die Wellen in die anderen Richtung liefen und auch der Wind vom Berge kam.
Dann bemerkte der Zimmermann, was das Ende des anderen Schiffes eingeläutet hatte. Die Nägel aus den Planken der Seite, die dem Berge zugewandt waren, lockerten und lösten sich. Nun war das Schicksal des anderen Schiffes klar, der Berg musste magnetisch sein und hatte dem Schiff alle Nägel aus den Planken gezogen, so dass es dem Untergang geweiht war.

Direkt wurde vom Berg abgedreht und jeder Fetzen Tuch gesetzt, aber trotzdem kam der Seelöwe dem Berg langsam immer näher. Erst als zwei Ruderboote zu Wasser gelassen und mit Schleppleinen versehen wurden, konnte, nachdem die gesamte Nacht die Besatzung mit aller Kraft gerudert hatte, die gefahrvolle Zone verlassen werden. Von ihrem Begleitschiff aber überlebte keiner.

So erzählen es die Seeleute. Schon hört man, Alchimisten würden Höchstpreise für eine Probe des Gesteins bieten.


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Beitrag 06 Jan 2014, 15:56

Eschwald

Seit langer Zeit haben wieder Anhänger des alten Glaubens ihre Isolation in den Tiefen des Bärenwaldes verlassen und auf Gehöften in der Nähe des Waldes Vieh gestohlen. Als sei dies nicht schon schlimm genug sind in der vergangenen Woche auch zwei Mägde in die Wälder verschleppt worden. Da die Truppen Eschwalds an vielen Stellen gebunden sind, stellt die Gräfin zusätzliche Waffenknechte an den Grenzen auf um die Wälder zu bewachen.
Jeder waffenfähige Mann und Frau möge sich in Eschwald melden und bei Tauglichkeit in Dienst gestellt werden.

Allerley Volk sammelt sich auf diesen Ruf hin um sich mustern zu lassen, angeblich hat man sogar einen Trupp Spießmägde aufgestellt. Nur Frauen in einem Spießhaufen. Wer wohl solchem Tavernenunsinn Glauben schenken mag.


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Beitrag 23 Feb 2014, 23:02

Hallstedt:
Am Steg des Städtchens Thal am See liegt eine kleine Kogge. Noch ist wenig Aufregung um das Schiff selber zu spüren, aber die Gerüchte darüber sind geeignet in einem Kriegsknecht die wildesten Erwartungen keimen zu lassen.
Dieses kleine Schiff soll Ritter Thegenhardt, sowie um die 30 - 40 Kriegsknechte über das große Meer hinüberbringen zum Kontinent Mythodea und dort nach Falkenstein. Von Herzogenstolz, der Hauptstadt Falkensteins soll der Weg weit in den Westen gehen nach Aarsblick.
Denn Aarsblick, das Lehen Danwyns von Hohengrund, von Krieg gebeutelt, hatte länger schon keine Nachrichten mehr gesandt und nun sollte Thegenhardt ausgesandt werden um als neuerDrossart (Übersetzung: Drost, Verwalter) das Lehen zu verwalten und um gute Nordmarker Sitten einzuführen.
Der ehemallige Verwalter Berchtholt von Wolfsburg soll dagegen mit einem Ritterlehen bei Aarsblick ausgestattet werden.
Die Kriegsmägde- und Knechte, die es schaffen, dort mit aufgenommen zu werden, können sicher davon ausgehen, dass ein ruhiger Garnisonsdienst und fruchtbare Landschaften auf sie warten.
Finanziert werden soll das Unternehmen durch großzügige Spenden Danwyns und des Eschwalder Adels. Jeder Ritter Eschwald soll verpflichtet werden, einen Kriegsknecht, sowie Sold und Ration für einen Monat zu stellen, oder aber den Gegenwert in Silber abzugleichen.
In weniger als zwei Wochen soll die Reise losgehen.
Und da hinten sieht man auch schon die erste Ladung Fässer anrollen, die im Schiff verstaut werden sollen. Frischbier aus Bruderfels, denn auch Glaubensbrüder und Schwestern sollen wohl die Reise antreten.

Vielleicht ist das ja auch ein Abenteuer für dich?


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Beitrag 12 Mär 2014, 10:18

Rysinrücken:

Früh schmolz dieses Jahr der Schnee, selbst die entlegenen Dörfer und Weiler sind schon seit Wochen erreichbar, da die Pässe bereits Ende Februar wieder frei waren. Eine Chance für diejenigen Händler, die am Rande des Gebirges auf ihre Gelegenheit für ein schnelles Geschäft warteten.
In den tieferen Ebenen beginnt bereits einen Monat vor der üblichen Zeit das geschäftige Treiben der Bauern um ihre Felder zu pflügen und die Saat auszubringen.

Barack:
Wie Händler in den Dörfern verbreiten, werde angeblich an den verschiedenen Grafenhöfen eine Einführung des Mühlrechts und Mühlzwanges (auch: Mühlbann) diskutiert. Dadurch erhält jeder Lehnsherr die Gewalt über die Mühlen, welche bisher Allgemeingebrauch sind und können einen Pachtlohn verlangen. Die Dorfältesten sind empört.

Eschwald:
Durch das gezielte Fördern eines ausländischem Mechanicus ist es Frau Katharina von Eschwald gelungen eine neue Art der Windmühle zu entwickeln. Im Gegensatz zur herkömmlichen Windmühle, welche ihre Mühlenblätter horizontal zur Erde hat, ist die die neue Windmühle so gebaut, dass das gesamte Gebäude frei lagernd ist und so die Windmühle immer gegen die herrschende Windrichtung gedreht werden kann. Dadurch kann diese effektiver und besser arbeiten. Eine erste Mühle dieser Art wurde vor den Mauern von Eschwald gebaut und nahm direkt ihren Betrieb auf.
Man nimmt an, dass diese neuentwickelte Mühle rasend Verbreitung in der gesamten Nordmark finden wird.
Die Mühle trägt die Bezeichnung Bockwindmühle.

Hallstedt:
Heute morgen, bei raumen Wind, nahm die Kogge, welche Ritter Thegenhardt, begleitet von 34 Kriegsknechte, einen Speerbruder und einer Schildschwester, an die Gestade des neuen Kontinentes nach Herzogenstolz bringen soll, ihre Fahrt auf.
Zahlreiche Briefe, erlesene Pelze und andere Handelswaren, sowie die besten Wünsche des Herren Danwyn begleiten diese.
Man munkelt, in der letzten Nacht sei zudem unter schwerster Bewachung eine große stark beschlagene Kiste voller bestem Silber an Bord gebracht worden.
Gute Fahrt ihr Abenteurer und wollen wir hoffen, dass Aarsblick, von dem wir seit über einem Jahr nichts mehr hörten, noch steht.


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Beitrag 23 Mär 2014, 17:29

 
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