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Schon im letzten Jahr waren viele Nordmarker zur Stadt der heiligen Clara gepilgert und kehrten voller Staunen zurück ob der Wunder, die sie gesehen hatten. So wie St. Clara bereits Thar und Thorm beistand, so stand sie auch den braven Pilgern der Nordmark bei. Nach langer und beschwerlicher Reise in das Land der Lesath kam auch dieses Jahr ein großer Pilgerzug in die Nordmark zurück. Auf der Wallfahrt wurde unter vielen Gebeten vor allem ein frommer Wunsch der Pilger der Nordmark erhört: Ein Zeichen der Heiligen. Etwas greifbares um den Daheimgebliebenen Claras Glanz zu zeigen. Eine Reliquie!

So klar der Wunsch, so kurios trug sich seine Erfüllung zu. Bei einem frommen Gebet an einem St.-Clara-Wegschrein in der sogenannten Kesselgasse, einem Stadtviertel voll mit Magiern und anderen Scharlatanen, wurden die braven Nordmarker in einen Kuriositätenladen gelockt. Sie begutachteten die ausgestellten Widerwärtigkeiten als einer der Verkäufer von einer Reliquie der heiligen Clara zu faseln anfing.
Nichts besonderes eigentlich, ist die heilige Clara doch auch den Ungläubigen bekannt und bietet reichlich Möglichkeiten für Geschäftemacherei dieser Quacksalber. Doch es sollte nicht irgendeine Reliquie sein, sondern das Verbandstuch mit dem die heilige Clara Thorm bei der Schlacht von Kreuzbrück verband. Woher wusste der Mann von Thorm? Und woher wusste er von der Schlacht von Kreuzbrück? Der mitpilgernde Ritter Conrad von Freifels zögerte nicht lange und kaufte dem Mann die vermeintliche Reliquie ab. Das Risiko war es schließlich wert. Was wenn der Mann Recht hatte? Generalvikar Haderast wurde zu Rate gezogen um die Echtheit des Stücks zu überprüfen. Das Tuch verweilte eine Nacht in der Kapelle von St. Clara und die mitgereisten Nordmarker beteten Clara um ein Zeichen an.

Am nächsten Tag bei einer kleinen Messe nahmen sich der Generalvikar und der Herr von Freifels dem Tuch an. Durch eine Eingebung entschlossen sie sich dazu das Tuch mit gesegnetem Wasser zu übergießen und siehe da: das Wasser und das Tuch färbten sich blutrot. Es war das Zeichen auf das alle gehofft hatten. So wurde nicht nur eine Reliquie der heiligen Clara für die Nordmark gewonnen, sondern sogar eine Reliquie mit direktem Zusammenhang zu Thar und Thorm. Es wurde Geschichte geschrieben.
Voller Dank spendete der Herr von Freifels dem Stift von St. Clara fünfzig Silbergroschen und ist mittlerweile auf dem Weg tiefer in die Nordmark nach Bruderfels um die Reliquie den dortigen Glaubensbrüdern zu übergeben.

Santa Clara steht uns bei.


Herzog ward der genannt, der vor dem Heere her zog.


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Beitrag 30 Aug 2013, 11:37

 
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